Für viele junge Musikfans ist klassische Musik ein Buch mit sieben Siegeln, wenn nicht sogar verpönt - doch dies soll die Konzertreihe 440Hz nachhaltig ändern.
Nach dem großen Zuspruch durch Zuschauer und Presse zur ersten Staffel 2005 - 2006 wird die Konzertreihe ab Oktober 2007 mit vier weiteren Konzerten im Robert-Schumann-Saal fortgesetzt. Wieder mit dabei sind der 27-jährige Dirigent Alexander Shelley, dessen musikalische Hochleistungen ihm inzwischen zahlreiche Engagements in der internationalen Musikszene eingebracht haben, und das junge, dynamische Orchester Schumann Camerata.
Ungewöhnlich an 440Hz ist der Dialog zwischen klassischer Musik und anderen Stilrichtungen, bei dem viele neue Frequenzen entstehen. Neben den spannungsvollen Verschmelzungen werden die Genres jedoch auch weiterhin in Reinkultur präsentiert. Darüber hinaus gibt es im Januar 2008 erstmalig eine Begegnung zwischen Klassik und der bildenden Kunst, vertreten durch die Fotokünstlerin Anna Aaron.
Im Anschluss an ausgewählte Konzerte gibt es eine Party im Foyer: einige der klassischen Musiker greifen zu Schlagzeug und E-Gitarre, spielen Hits aus den Charts und beweisen so erneut die Durchlässigkeit der Musikstile.
Alexander Shelley, Dirigent der Schumann Camerata und künstlerischer Leiter:
"Ob Pop, Techno, Hip-Hop oder Jazz, alle guten Musiker wollen dasselbe: das Publikum in eine andere Welt versetzen. Musik ist eine universelle Sprache, die jeder versteht. In der Musik bestehen die Buchstaben aus Tönen und der Ton „A“ liegt bei der Frequenz 440 Hertz. Das Orchester und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gästen und Freunden die Musik aus allen Blickwinkeln zu beleuchten und damit den Zuschauer mitten ins Herz zu treffen."
Idee
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