Freitag, 17.03.2006, 21 h
Schumann Camerata

Alexander Shelley Leitung

Ralf Bauer Moderation

Marlis Petersen Sopran

Julian Jia Klavier


NachtMusik
Mozart: Ein alter Kerl mit Perücke? Nein. Mit 36 war er schon tot – er hat gelebt und geliebt wie kaum ein anderer zuvor. Von Land zu Land gereist, häufig verliebt, ist seine Musik die Musik eines jungen Herzens - geschrieben, weil es so in seiner Seele gebrannt hat.

Nachdem das erste Konzert der Reihe 440Hz - new frequencies in classical music für junge Erwachsene im vergangenen Oktober ein voller Erfolg war und tatsächlich ein neues Publikum anzulocken vermochte, widmet sich das kommende Konzert dem Geburtstagskind des Jahres: Wolfgang Amadé Mozart. Am 27. Januar vor 250 Jahren erblickte er in Salzburg das Licht der Welt und ist heute so aufregend, aktuell und jung wie damals.
Im Schumann-Saal wird kein gewöhnliches Geburtstagskonzert in weihevoller Stille mit artiger Programmfolge zu erleben sein. NachtMusik will sich dem Musik-Genie auf eigene Weise nähern, will die dunklen wie die komischen Seiten des oft verkitschten Kult-Stars beleuchten, will mit seiner Musik spielen, experimentieren, ihn selbst zu Wort kommen lassen und ihn frech unterbrechen.
An diesem Abend wird akkurat vom Blatt gespielt und improvisiert, gejazzt und gerockt, spekuliert und jongliert.
Der junge Dirigent Alexander Shelley ist mit dem Ensemble der Schumann Camerata ein Garant für musikalische Hochspannung, Sopranistin und Jazzerin Marlis Petersen wagt sich nach stimmlichen Höhenflügen auf das Glatteis der Improvisation, der 14-jährige Pianist Julian Jia spielt in Mozarts Königsdisziplin auf.
Durch das Programm führt der beliebte Schauspieler Ralf Bauer, der sich auf seine Weise mit dem Wolferl auseinandersetzt.

Nach dem Konzert Party im Foyer! Es spielen einige der klassischen Musiker als Coverband „Anna“. Alexander Shelley sitzt dann am Keyboard.

Veranstalter: Stiftung museum kunst palast mit freundlicher Unterstützung durch die PWC-Stiftung, Kunst- und Kulturstiftung Stadtsparkasse Düsseldorf, F.W. Hempel & Co. Erze und Metalle, Stiftung van Meeteren sowie Rheinische Post.



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