Alexander Shelley
"Ob Pop, Techno, Hip-Hop oder Jazz, alle guten Musiker wollen dasselbe: das Publikum in eine andere Welt versetzen. Musik ist eine universelle Sprache, die jeder versteht. In der Musik bestehen die Buchstaben aus Tönen und der Ton „A“ liegt bei der Frequenz 440 Hertz. Das Orchester und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gästen und Freunden die Musik aus allen Blickwinkeln zu beleuchten und damit den Zuschauer mitten ins Herz zu treffen."

Alexander Shelley, befragt zu seiner Teilnahme an 440Hz


Der 30-jährige englische Dirigent ALEXANDER SHELLEY etabliert sich rasant als eines der aufregendsten musikalischen Talente seiner Generation.

Als Shelley 2005 durch einstimmige Entscheidung zum Gewinner der Leeds Conductors Competition ernannt wurde, beschrieb ihn die Presse als „der aufregendste und begabteste junge Dirigent, der je diese renommierte Auszeichnung bekommen hat. Seine Dirigiertechnik ist makellos, kristallklar und Werkzeug seiner angeborenen Musikalität.“

Nachdem Shelley regelmäßig bei Gastengagements in Deutschland zu hören war, wird er ab September 2009 den Posten des Chefdirigenten der Nürnberger Symphoniker übernehmen. Zu weiteren von Shelley dirigierten deutschen Orchestern in dieser Saison gehören die Hamburger Symphoniker und das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, eingerahmt von Auftritten in Köln, Hannover, Kaiserslautern und in Bremen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

In der jüngsten Zeit arbeitete Shelley in Großbritannien mit dem BBC Philharmonic bei den BBC Proms 2006 und beim ersten Manchester International Festival 2007, mit der Britten Sinfonia bei den BBC Proms 2007, dem City of Birmingham Symphony, dem BBC Scottish Symphony, dem Bournemouth Symphony, dem English Chamber Orchestra, der Northern Sinfonia, dem Scottish Chamber Orchestra und den London Mozart Players. Erwähnenswert ist auch sein Debüt mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem Royal Liverpool Philharmonic in dieser Saison.

Durch Dirigate des Swedish Radio Symphony, des Helsingborg Symphony, des Copenhagen Philharmonic, Danish Radio Sinfonietta und des Odense Symphony machte er sich in Skandinavien einen Namen, worauf man ihn erneut zum Tivoli Festival zu seinem nunmehr vierten Auftritt im Jahr 2009 einlud. Nach seinem professionellen Operndebüt an der Königlichen Oper Dänemark mit „Die lustige Witwe“ wird er im Frühjahr 2011 für eine neue Produktion von Gounods „Romeo und Julia“ nach Kopenhagen zurückkehren.

Zu weiteren zukünftigen Höhepunkten zählen sein Nordamerika-Debüt mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa sowie erste Engagements beim Rotterdam Philharmonic und dem Orchestre National de Bordeaux. Im Laufe des Jahres 2009 ist Shelley zu drei Dirigaten in Australien für eine Tournee mit dem Australian Youth Orchestra, einer Tournee mit regionalen Orchestern und erneut beim Melbourne Symphony eingeladen.

Neben regulären Konzertprojekten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wird Alexander Shelley ab 2009 als Künstlerischer Leiter ihres neuen und innovativen Projekts „Zukunftslabor“ tätig sein. Diese preisgekrönte Serie hat sich den Aufbau einer dauerhaften Beziehung zwischen Orchester und einer neuen Generation von Konzertgängern durch Bindung und Einbeziehung junger Zuhörer von Kleinauf sowie mittels spannender und ungewöhnlicher Programmkonzepte zum Ziel gemacht.

Shelley gründete 2001 die Schumann Camerata in Düsseldorf – ein junges Kammerorchester, mit dem er mittlerweile über 80 Konzerte im In- und Ausland gegeben hat. Dazu gehört eine Russland-Tournee mit 11 Konzerten und anschließendem Gala-Abschluss im Großen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums. Zusammen mit der Camerata präsentierte er in der vergangenen Saison die Fortsetzung der Serie „440Hz“, eine auf junge Erwachsene zugeschnittene Konzertreihe mit prominenten Fernseh- und Bühnenpersönlichkeiten.

Shelley, der aus einer Musikerfamilie stammt, studierte Violoncello bei Timothy Hugh und Steven Doane am Royal College of Music in London. Für sein Studium bei Prof. Johannes Goritzki an der Robert-Schumann- Hochschule ging er 1998 nach Düsseldorf. Weitere künstlerische Anregungen bekam er in den Meisterklassen von Mstislav Rostropovich und Janos Starker in Paris, Aldo Parisot in Banff und in der Kompositions-Meisterklasse von George Crumb in der Schweiz. 2003 spielte er unter Valery Gergiev in Moskau und St. Petersburg als Mitglied des World Orchestra for Peace.

Shelley studierte Dirigieren bei Professor Thomas Gabrisch und arbeitete eng mit Yan-Pascal Tortelier zusammen. Er war sein Assistent bei mehreren Orchestern, unter anderem bei dem National Youth Orchestra of Great Britain.



Mehr Informationen zu Alexander Shelley sind über seine Londoner Künstleragentur Askonas Holt erhältlich.



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