"Ob Pop, Techno, Hip-Hop oder Jazz, alle guten Musiker wollen dasselbe: das Publikum in eine andere Welt versetzen. Musik ist eine universelle Sprache, die jeder versteht. In der Musik bestehen die Buchstaben aus Tönen und der Ton „A“ liegt bei der Frequenz 440 Hertz. Das Orchester und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gästen und Freunden die Musik aus allen Blickwinkeln zu beleuchten und damit den Zuschauer mitten ins Herz zu treffen."
Alexander Shelley, befragt zu seiner Teilnahme an 440Hz
Nachdem der heute 30-jährige britische Dirigent Alexander Shelley im Jahr 2005 den 1. Preis der Leeds Conductors Competition gewann, umjubelte ihn die Presse als den „aufregendsten und begabtesten jungen Dirigent, der je diese renommierte Auszeichnung bekommen hat“. Inzwischen ist Shelley zum Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker avanciert und dirigiert regelmäßig weitere hochkarätige deutsche Orchester, wie die Hamburger Symphoniker und die Kammerphilharmonie Bremen. In Bremen ist er ebenfalls Künstlerischer Leiter des bahnbrechenden und preisgekrönten Projekts „Zukunftlabor“, dessen Ziel es ist, durch spannende und ungewöhnliche Programmkonzepte eine Bindung zwischen dem Orchester und einer neuen Generation von Konzertgängern aufzubauen.
Bereits jetzt hat Shelley einige der renommiertesten britischen Orchester geleitet, wie beispielsweise das BBC Philharmonic Orchestra, die Britten Sinfonia (bei den BBC Proms), das Philharmonia Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra und die Northern Sinfonia. In dieser Saison steht ebenfalls sein Debüt mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra auf dem Programm.
Zu den Höhepunkten der laufenden Saison und darüber hinaus gehören Alexander Shelleys erstes Dirigat in Nordamerika mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa, erste Engagements beim Rotterdam Philharmonic und dem Orchestre National de Bordeaux, sowie drei Reisen nach Australien, wo er unter anderem mit dem Australian Youth Orchestra tourt und einer erneuten Einladung des Melbourne Symphony Orchestra folgt.
Shelley gründete 2001 die Schumann Camerata in Düsseldorf – ein junges Kammerorchester, mit dem er mittlerweile über 80 Konzerte im In- und Ausland gegeben hat. Dazu gehört eine Russland-Tournee mit 11 Konzerten und anschließendem Gala-Abschluss im Großen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums.
Shelley, der aus einer Musikerfamilie stammt, studierte Violoncello bei Timothy Hugh und Steven Doane am Royal College of Music in London. Für sein Studium bei Prof. Johannes Goritzki an der Robert Schumann Hochschule ging er 1998 nach Düsseldorf. Weitere künstlerische Anregungen bekam er in den Meisterklassen von Mstislav Rostropowitsch und Janos Starker in Paris, Aldo Parisot in Banff und in der Kompositions-Meisterklasse von George Crumb in der Schweiz. 2003 spielte er unter Valery Gergiev in Moskau und St. Petersburg als Mitglied des World Orchestra for Peace.
Shelley studierte Dirigieren bei Professor Thomas Gabrisch und arbeitete eng mit Yan-Pascal Tortelier zusammen, dessen Assistent er unter anderem bei dem National Youth Orchestra of Great Britain war.
Mehr Informationen zu Alexander Shelley sind über seine Londoner Künstleragentur Askonas Holt erhältlich.
zurück zur Übersicht der Konzerte
Alexander Shelley
| ![]() |

